Festivalproduktionen

Die Festivalproduktionen

Das „Gegengerade“ Festival hat mit „Zeit zum Atemholen“ und „Zeit zum kämpfen“
zwei eigene Filme veröffentlicht, die vom Regisseur Farschid Ali Zahedi erstellt wurden.
Es handelt sich hierbei um zwei Dokumentationen, die den Widerstand von iranischen
Frauen und die Kraft des Sports in Zeiten von Unterdrückung thematisieren.
Die Dokumentationen aus den Jahren 2022 und 2024 wurden an verschiedenen
Aufführungsorten gezeigt und von verschiedenen internationalen Festivals (San Francisco,
Cannes, Rotterda, Wien und Berlin) mit Preisen ausgezeichnet.
Wer Interesse hat, den Film bei sich zu zeigen und gegebenenfalls mit einem
Publikumsgespräch mit dem Regisseur zu verbinden, kann Kontakt mit uns
aufnehmen.

Zeit zum Atemholen (2022)
Niloufar Ardalan, Ex-Kapitänin und Trainerin der iranischen Frauen-Nationalmannschaft,
hat Frauen zusammengesucht und betreut einige Teams. Sie ist für viele Frauen ein
Symbol für den Kampf, das Streben und das Bemühen Vieler. Die gesamte Ausrüstung, die
Spielutensilien und Stadionmiete gehen immer auf ihre eigenen Kosten. Niloufar Ardalan
und ihre leidenschaftlichen Fußballerinnen beschreiben ihren Kampf, ihre Erfolge und
Niederlagen. Sie berichten von Kopftuchzwang bis Scheidung und Ausreiseverbot. Die
Fußballfrauen in diesem Film erzählen über ihre Träume, ihr Streben und ihren
Widerstand, weil Fußball für diese Frauen eine Zeit zum Atemholen ist.
IR/DE, 35 Min (dt. Untertitel)., Regie: Farschid Ali Zahedi

Zeit zu kämpfen (2024)
Regisseur Farschid Ali Zahedi beleuchtet in diesem Dokumentarfilm die harte Realität der
iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Unter enormem persönlichem Risiko für
alle Beteiligten und unter Umgehung der Zensur im Iran, wird eine Geschichte erzählt, die
die Ungleichheiten und Herausforderungen dieser mutigen Frauen sichtbar macht. Trotz
der weltweit wachsenden Begeisterung für den Frauenfußball, bleibt dieser Sport im Iran
eine Randerscheinung. Die Spielerinnen kämpfen täglich mit unvorstellbaren Hürden:
mangelnde Ressourcen, fehlende öffentliche Unterstützung und völliger Ausschluss von
der Öffentlichkeit.

Doch die Frauen geben nicht auf. Sie träumen von Gleichberechtigung, sie fordern
Gerechtigkeit und lassen sich nicht zum Schweigen bringen. „Zeit zu Kämpfen“ gibt ihnen
erstmals öffentlich eine Stimme und setzt ein starkes Zeichen für Solidarität und
Veränderung.

IR/DE, 30 Min.(dt. Untertitel), Regie: Farschid Ali Zahedi

Aufführungsorte:
Bremen
Dortmund
Dresden
Frankfurt
Mainz
Marburg
Oberhausen
Oldenburg
Offenbach
Leipzig
München
+ Weitere (sollte euer Ort nicht genannt werden, nehmt gerne Kontakt mit uns auf)

FOTOS FILME
LOGOS PREISE